SPD St. Michaelisdonn - online -

Leserbriefe

Auf dieser Seite veröffentlichen wir Leserbriefe, die nie gedruckt wurden.
Wir möchten, dass über Ihre Meinung nur Sie entscheiden und nicht Redaktionen !

 

Zum Thema Bebauungsplan Nr. 33 "Tieskamp"

Artikel: Kampf um Erholungsraum - ein Kampf gegen die CDU ?

 

Leserbrief:

Als Offizier der Bundeswehr kommt man ganz schön rum in der Republik !

Warum wundert es mich jetzt nicht, wenn der CDU-Exponent Nielsen in St. Michaelisdonn ein kleines Wäldchen gegen ein profitträchtiges Neubaugebiet tauschen möchte ?

Fällt es nur mir auf, das CDU-geführte Kommunen nur in den allerseltensten Fällen über eine

"Baumschutzsatzung" verfügen ?

Und immer schnell bei der Hand sind, wenn es gilt, Brachen oder unbebauten Raum in Bau- oder Gewerbegebiete umzuwandeln ?

Oder alte Obstwiesen, periodische Kleingewässer, krautreiche Säume oder alte Alleen oder Bäume ?

Fledermäuse oder seltene Vögel im Bestand ?

Das will der Bürger in seiner Stadt gerne erhalten, es gehört zu seiner Heimat :... er nutzt es für die fußläufig erreichbare Naherholung, kämpft gegen Pläne, dies zu ändern.

 

CDU-Kommunalpolitiker sind vielleicht vor der WAHL bereit, auf den betroffenen Bürger

einzugehen. Vergangene Skandale in der Republik erinnern uns an zahlreiche ähnliche

Vorgänge.

Nicht selten wurden Leute reich, wenn diese solche Absichten vorher kannten und sich entsprechend rechtzeitig einkauften....

Das will ich hier absolut nicht annehmen, aber der Verlust von Hecken, Knicks, Brachen und sonstigen für die Narturraumentwicklung wertvollen Flächen fällt in SH besonders ins Gewicht, weil unser Land die waldärmste Groß-Region in ganz Europa ist.

Kleinteilige Lebensräume sowie Biotopvernetzungen werden in der Nähe von Wohnräumen der Menschen gern abgewertet und bedeutungslos geredet, wenn das große Geld lockt.

"Wir haben ja die großflächigen Naturräume wie Marschen oder das Wattenmeer !"

Haben Sie, liebe Bürger, schon vergessen, dass die CDU Atomkraftwerke selbst in die Watten bauen wollte ?

Der ehemalige CDU-Generalsekretär Pofalla sagte in diesem Zusammenhang: „Kernkraft ist für die CDU Öko-Energie“.

Konservativ zu sein, heißt hier in St. Michaelisdonn vor Ort : "... gegen erkennbaren Bürgerwillen wohl lieber alte "Seilschaften" zu bedienen, als dem "Netzwerk Natur“ eine zweite Chance zu geben ? 

Achten Sie doch mal darauf, wer die Wohnblöcke bauen wird, sollte der Bürger es nicht schaffen, dieses Stückchen Natur in der Gemeinde St.Michaelisdonn gegen seinen Bürgermeister zu erhalten...!

20.02.2019 14:25

 

F. Stawitzki, Stadt- und Verkehrsplaner a.D.

Wesselburen

 

 

Zum Thema Bebauungsplan Nr. 45 "Grüne Insel"

 

Vertrauenslust
Artikel vom 25.02.2019

Mit großem Interesse habe ich den Bericht über das Baugebiet Tieskamp gelesen. Man kann den Eindruck gewinnen, dass die Gemeinde St. Michaelisdonn  auf dem Weg zur Großstadt ist. „Prora“ in Hopen,  ein „Elphi-artiger Klotz“  in der Johannsenstraße und „Steilshoop“ am Helser Geestweg. Wer will so etwas?  Die Bürger/innen laufen Sturm. CDU und FW ziehen aber die Projekte gnadenlos durch und Bürgermeister Nielsen versteht die Proteste der Anwohner/innen nicht. Er weist darauf hin, dass Wohnungen in St. Michaelisdonn knapp sind  und sehr stark nachgefragt werden. Die Bauverfahren seien o?en und sehr  transparent. Die Bürger/innen können ihre Bedenken im Auslegungsverfahren geltend machen und diese  werden dann von der Gemeindevertretung bewertet.  Darüber  kann ich nur lachen. Beim B-Plan 45 „Grüne Insel“ wurden unsere berechtigten Bedenken vom Tisch gewischt. Die Realität wurde ausgeblendet und eine Straße schon einmal breiter ausgewiesen als sie in Wirklichkeit ist.  Die Tannenschonungen wurden schnellstens gerodet, damit nicht auch hier der Wald zum Thema wird und das alles nur, um das „Projekt“ nicht zu gefährden. Der B-Plan 45 wurde mit den Stimmen der CDU und FW -trotz unserer Einwendungen- beschlossen. Das ist Demokratie in St. Michel.
Die Interessenten für die Wohnungen in der Grünen  Insel sollen überwiegend nicht aus St. Michel kommen. Soviel dazu, dass Wohnraum bei uns knapp ist. Früher wurden Wählergemeinschaften  gegründet, um die Interessen der Bewohner/innen zu vertreten, heute sorgen sie m.E.  -ohne eigene Meinung- für Mehrheiten in der Gemeindevertretung.

Mit freundlichen Grüßen

W. Vehrs

Sankt Michaelisdonn

 
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