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„Fischereiverordnung: die Region nicht aus dem Blick verlieren“

Veröffentlicht am 30.08.2012, 11:44 Uhr     Druckversion

SPD-Politikerin besucht Betriebe der Binnenl├Ąndischen Fischerei

Kiel: Die schleswig-holsteinische SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust besuchte am vergangenen Freitag drei Betriebe der Binnenl├Ąndischen Fischerei. Damit folgte sie der Einladung der Vorsitzenden des Verbandes der Binnenfischer und Teichwirte in Schleswig-Holstein, Sabine Schwarten. Hintergrund des intensiven Gedanken- und Meinungsaustausches ist die zurzeit laufende Neuordnung der Gemeinsamen Fischereipolitik in der EU (GFP) und das dazugeh├Ârige Finanzinstrument, der Meeres- und Fischereifond (EMFF). Im Fokus der Gespr├Ąche stand insbesondere die Unterscheidung, sowohl in praktischer als auch in administrativer Hinsicht, zwischen Seefischerei und Binnenl├Ąndischer Fischerei.

Ulrike Rodust konnte sich bei ihrem Besuch zweier familiengef├╝hrter Teichwirtschaften ein Bild ├╝ber die Besonderheiten derartiger Betriebe in Schleswig-Holstein machen. Teichwirt Dietrich Ebeling zeigte auf seinem Betrieb in Waldh├╝tten, wie sich der Betrieb, jetzt in dritter Generation, vom reinen Karpfen - Satzfischbetrieb auf andere Fischarten erweitert hat. Dar├╝ber hinaus bietet er Ferien auf der Teichwirtschaft an. Die von der Familie Knutzen gef├╝hrte Teichwirtschaft in Hohenlockstedt / Springhoe bezeichnete sich selbstbewusst als Nischenbetrieb und setzt auf die Herstellung hochwertiger Fischprodukte. Dritter Betrieb war die Fischerei Bening am Wittensee in Sande. Bei der Fahrt ├╝ber den See zu einer Fischreuse erkl├Ąrte Arne Bening die Probleme und Besonderheiten der Seenfischerei. Um ein ausk├Âmmliches Betriebseinkommen zu erreichen, m├╝ssen erhebliche Mengen an Seefisch zugekauft, die im Betrieb verarbeitet und dann im Hofladen und auf Wochenm├Ąrkten vermarktet werden.

In einem f├╝r diesen Tag abschlie├čenden Gespr├Ąch hob der Verband der Binnenfischer und Teichwirte den guten Ton und respektvollen Umgang mit den vorgetragenen Sorgen, aber auch L├Âsungsans├Ątzen hervor. Dass sich Frau Rodust so viel Zeit genommen hat unterstreiche die Ernsthaftigkeit und den Willen f├╝r eine wirklich gemeinsame Fischereipolitik. Geschlossen wurde das Treffen mit der festen Absicht auch weiterhin den intensiven Dialog fortzusetzen.

Fischerei Bening, Wittensee/Sande: v.l. Heinz Bening, Peter Liebe, Ulrike Rodust, Helmut Schwarten, Tim Arne Bening, Sabine Schwarten, Arne Bening. (Foto: Albrecht Hahn)

Homepage: Ulrike Rodust, MdEP


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